Mit Spenden Lebensqualität schenken

Schwerin • Was machen Menschen mit Behinderung eigentlich in ihrer Freizeit? Eine nicht alltägliche Frage, aber eine ganz selbstverständliche Antwort: All das, was andere auch tun.

 

Spende


Die Nachfrage nach den Zeichenkursen ist seit Jahren ungebrochen. Die Bowlingfans treffen sich einmal im Monat immer Freitags und lassen die Pins nur so umfallen, auch die Mitglieder der Chorgruppe oder des Kochtreffs genießen ihr regelmäßiges Beisammensein. „Unser Freizeitangebot für Menschen mit Behinderung trägt stark dazu bei, die Lebensqualität auf einfache, aber sehr wirksame Weise zu steigern”, so Günter Liebers, Geschäftsführer der Dreescher Werkstätten. Die Angebote des Freizeitclubs der Dreescher Werkstätten lassen sich aber nur dank der unterschiedlichsten Unterstüzung engagierter Mitbürger so vielfältig gestalten.
Auf die Dreescher Werkstätten und ihre Arbeit für Menschen mit Behinderung in Schwerin ist Stefanie Behrendt schon vor einigen Jahren aufmerksam geworden. „Der Gedanke die Dreescher Werkstätten zu unterstützen, schwirrte mir schon eine ganze Weile im Kopf herum. Dann rückte mein 60. Geburtstag immer näher und so bat ich Familie und Freunde um eine
Spende, statt der Geschenke.” Mit einem Schmunzeln fügt sie hinzu: „Und sind wir mal ehrlich, zum 60. Geburtstag weiß man wirklich nicht mehr, was man sich wünschen soll.” Jetzt konnte sie Günter Liebers einen Scheck über 300 Euro zur Unterstützung der Freizeitprojekte überreichen. „Spenden, wie von Frau Behrendt, ermöglichen es uns, auch einmal Besonderheiten zu planen und so werden unsere Freizeitprojekte nie alltäglich.”

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